Spaltlampenuntersuchung

Da das Auge zu einem Großteil aus transparentem Gewebe besteht, ist es möglich, mit Hilfe der Spaltlampe durch die verschiedenen Gewebeschichten hindurch zu leuchten und dabei Trübungen, Einblutungen in der vorderen Augenkammer oder Defekte an der Kornea festzustellen. Die Feinstrukturen sind mit diffusem Licht eher schwer zu erkennen, so dass zur besseren Darstellung ein spaltförmiges Lichtbündel verwendet wird, das einen optischen Schnitt durch das transparente Augengewebe legt. So können Veränderung im Bereich der Bindehäute, der Kornea, der Iris und der vorderen Augenkammer sowie der Sitz der Linse beurteilt werden. Auch feinste Härchen auf dem Lidrand, die sich zum Auge hinlegen, sind mittels der Spaltlampe zu erkennen.

Tonometrie

Ein Tonometer misst den Augeninnendruck. Dieser gibt Auskunft über den Zustand des inneren Auges. Der Druck ist verändert bei Entzündungen, bei intraokulären Massen und beim Glaukom.

Fundusskopie

Hierbei wird der hintere Augenabschnitt untersucht. Dazu muss die Pupille weit gestellt werden, und man kann mittels einer Lupe und einer speziellen Ausleuchtung die Netzhaut und den Sehnerv beurteilen. Mittels dieser Untersuchung kann die Sehkraft eingeschätzt werden. Auch genetische Defekte wie die progressive Retinaatrophie werde so befundet.

Ultraschall

Mittels der Ultraschalluntersuchung können die einzelnen Schichten und die Einteilung zwischen der vorderen und der hinteren Augenkammer befundet werden. Der Sitz der Linse und Veränderungen der Netzhaut können sichtbar gemacht werden. Ferner sind Massen im Auge und Massen, die hinterm Auge sitzen, darstellbar.

 

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 15.08.2018 durch N. Nowak und F. Ahrens.
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